Lichtnaht Zum Editor

Datenschutz

Lichtnaht braucht kein Konto, setzt keine Cookies und misst nichts mit: keine Reichweitenmessung, keine Werbung, kein Tracking. Die Seiten laden nur Dateien von diesem Server, auch die Schriften. Die einzige Ausnahme steht unten unter „Direktverbindung“.

Damit das Bild vom Editor zur Ansicht am Beamer kommt, muss der Server aber einiges aufbewahren. Was genau, steht hier.

Was auf dem Server liegt

Zu jeder Sitzung:

Zu jeder Ansicht, die sich mit einer Sitzung verbindet:

Außerdem kurzlebige Verbindungsdaten: Nachrichten, mit denen Editor und Ansicht ihre Verbindung aushandeln, und – falls keine Direktverbindung zustande kommt – Befehle und der Stand der Animationsuhr und die Liste der Dateien. In den Aushandlungsnachrichten stehen die Netzwerkadressen (IP-Adressen und Ports), unter denen die Geräte erreichbar sind. Diese Nachrichten gelten zwei Minuten lang und werden danach gelöscht.

Wie lange

Solange der Editor geöffnet ist, meldet er sich regelmäßig, und die Sitzung bleibt bestehen. Ab dem Schließen des Editors laufen 24 Stunden. Danach werden Einstellungen, hochgeladene Dateien, Angaben zu Ansichten und Verbindungsdaten der Sitzung gelöscht. Das geschieht beim nächsten automatischen Aufräumen, das bei Anfragen an den Server mitläuft, also in der Regel kurz nach Ablauf. Legst du im Editor eine neue Sitzung an, wird die alte samt Dateien sofort gelöscht.

Angaben zu einer Ansicht, die sich eine Stunde lang nicht gemeldet hat, werden schon vorher entfernt, ebenso abgebrochene Uploads nach einer Stunde.

Ehrlicherweise: Die Datenbank ist eine einzelne Datei. Gelöschte Einträge sind darin nicht mehr abrufbar, können aber technisch noch eine Weile im freien Bereich der Datei stehen, bis er wieder überschrieben wird.

Wer das Bild sehen kann

Wer den Link oder den Code einer Sitzung kennt, kann die Ansicht öffnen und damit das Bild und alle hochgeladenen Bilder und Videos dieser Sitzung samt ihren Dateinamen sehen. Ändern kann er nichts: Dafür braucht es den geheimen Schlüssel, der nur im Browser des Editors liegt. Gib den Link deshalb nur weiter, wenn die Inhalte für die Empfänger bestimmt sind, und lade nichts hoch, was nicht gesehen werden soll.

Missbrauchsschutz

Damit niemand den Dienst zumüllt, ist die Zahl neuer Sitzungen je IP-Adresse und Stunde begrenzt. Dafür wird die IP-Adresse nicht im Klartext gespeichert, sondern nur ein gesalzener Hash aus IP-Adresse, Stunde und einem Geheimnis, das nur auf dem Server liegt. Daraus lässt sich die Adresse nicht zurückrechnen, und Einträge verschiedener Stunden lassen sich nicht einander zuordnen. Gezählt wird für die laufende Stunde; ab der übernächsten Stunde wird der Zähler beim automatischen Aufräumen gelöscht.

Was in deinem Browser liegt

Der Editor speichert im localStorage deines Browsers deine Einstellungen (lichtnaht.zustand), den Code und den geheimen Schlüssel deiner Sitzung (lichtnaht.sitzung) und Bedieneinstellungen des Editors (lichtnaht.ui). Die Ansicht merkt sich im sessionStorage ihre zufällige Kennung (lichtnaht.ansicht); das verschwindet mit dem Schließen des Tabs. Anders als Cookies wird nichts davon automatisch an den Server geschickt; der Editor sendet den Schlüssel nur bei seinen eigenen Anfragen mit, um sich als Besitzer der Sitzung auszuweisen. Löschen kannst du es jederzeit über die Einstellungen deines Browsers („Websitedaten löschen“).

Übertragung und Direktverbindung

Änderungen gehen auf dem schnellsten verfügbaren Weg vom Editor zur Ansicht:

Server-Protokolle

Wie bei jeder Website verarbeitet der Webserver beim Aufruf technische Angaben, insbesondere die IP-Adresse, den Zeitpunkt und die aufgerufene Adresse, und der Hoster kann sie in Zugriffsprotokollen festhalten. Ich werte diese Protokolle nicht aus.

Rechtsgrundlage und deine Rechte

Verarbeitet wird nur, was nötig ist, damit Lichtnaht funktioniert und nicht missbraucht wird (Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO). Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung, auf Widerspruch sowie auf Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Da es keine Konten gibt, kann ich Daten nur einer Sitzung zuordnen, wenn du mir ihren Code nennst.

Verantwortlich

Marc Schüßler – marc@chaosinstitut.de. Siehe Impressum.